Posts mit dem Label Asien 2009 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Asien 2009 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 19. März 2009

meine Reiseroute

Mittwoch, 18. März 2009

Nachtrag

 

Die Geschichte mit dem Maus-Bade-Set.

 

Mein Lapi ist klein aber fein und hat solcherart eine externe Maus als Begleitung. So eine Maus ist natürlich Schlimmes gewohnt: fette, schmutzige, pickige (klebrige) – wenn auch meistens rechte – Finger/Hände. So war ich gar nicht überrascht, als meine Maus sich komisch anfühlte. Kein Problem! Rechter Zeigefinger auf die Zunge, auf die Maus und ribbeln. Diesmal nützt es nichts. Also feuchtes Taschentuch, Seife – wenig Erfolg. Die folgende, jetzt gewissenhafte Prüfung ergibt folgende Diagnose: links und rechts hat meine Maus „Grapschflächen" aus Gummi. Die sind angeklebt. Die linke hat sich gelöst und der Kleber ist auf der Maus verteilt. Zu Hause ist das kein Problem. Man geht in den Abstellraum/Keller und holt sich Benzin/Lösungsmittel und entfernt die Sauerei.

 

Ich bin aber auf einer Insel in Thailand auf Ko Chang. Kein Hornbach, kein Bauhaus in Sichtweite, nicht einmal eine Trafik. Zuerst versuche ich Feuerzeugbenzin zu finden – erfolglos! (Was machen eigentlich die Zippo-Eigner?) Dann Wundbenzin, dann Alkohol. Den bekomme ich in der Apotheke. In meiner Freude, und weil ich ja eine noble Maus habe, kaufe ich auch ganz liebe Wattebauscherln.

 

Alkohol ist nicht das beste Mittel, aber es geht. Bis gestern hatte ich dann keine linke Grapschfläche, aber Uhu ….

 

Die noch nicht beantwortete Frage ist nun, ob ich den Einkauf nicht ganz falsch angelegt habe. Wäre es nicht viel einfacher gewesen, ich hätte mich einfach auf die Suche nach einem „Maus-Bade-Set" gemacht?

Montag, 16. März 2009

in Wien

Mittlerweile bin ich Wien. Ein Direktflug ist eine feine Sache! Abgeholt-werden auch! Danke liebe Irmgard, hast mir eine große Freude gemacht.


Ein dickes Danke auch an meine Leserschaft! Danke für das Interesse und die Treue! Glaubt mir, Ihr habt wesentlich dazu beigetragen, dass ich diese schöne Reise genießen konnte. Ich war nie alleine, viele positive Gedanken begleitenden mich und ich konnte mein Erlebtes erzählen, dadurch wieder erleben und man sagt ganz richtig „geteilte Freude ist doppelte Freude".


nach Bangkok


Den halben Tag in Phnom Penh nützte ich noch um den Russischen Markt, den Vielseitigsten, zu besuchen. Ja, es gibt viel, ist auch interessant, aber nicht sensationell.


Zum Flughafen bin ich doch günstiger gekommen, $ 5,- per TukTuk. Alles planmäßig abgelaufen. Per Shuttle Bus bin ich dann nach Bangkok und kaufte mir zu aller erst einen Red Snapper (Fisch). Um € 4,- werde ich lange nicht so ein Prachtexemplar bekommen. Nach gutem Essen ist eine Ananas Pflicht. Heißt auf Thai übrigens Sapperlot. Das kann sogar ich mir merken.


Wie ich so schlendere, mit der Welt und mir zufrieden, ergibt sich noch ein kleiner Höhepunkt der Reise. Am Beginn der Kaosan Road, die Straße für sich beanspruchend, tritt eine Gruppe Trommler auf. Eine Touristin gibt eine Vorstellung in Bauchtanz. Wie ich so interessiert zuschaue, spielt mir der Zufall den Polizeichef in die Arme (bildlich). Er hält dort einen Tisch, ich setzte mich zu ihm, er ist über meine Wasser-Sauferei amüsiert und lädt mich darauf ein. Ich lerne, dass er Mr. King ist, diese Ecke also Kings Corner zu heißen hat. Foto hin, Foto her. Der King und ich (wie das klingt) lassen uns von einem weiteren Polizisten fotografieren, ich darf/muss mich in sein Gästebuch eintragen. Mittlerweile treten die Feuerschwinger auf, ein Glasstreichkünstler bereitet sich auf seinen Auftritt vor. Aber die Trommler sind schneller und trommeln auf Teufel komm raus. Noch ein bisserl scherzen und ich muss mich verabschieden, mein Bus ruft.


So, und das schreibe ich auf einem eiskalten Metallsessel unmittelbar vor dem Boarding um 02:20.


Sonntag, 15. März 2009

Happy Birthday

Egoismus hat einen Namen, nämlich Helmut. Während ich mich amüsierend in der Welt herumtreibe, dreht sich die Welt doch weiter. So kamen und gingen Tage. Manche sind aber besonders wichtig. Geburtstage nämlich!

Hiermit bitte ich um Vergebung, gelobe Besserung, und wünsche verspätet alles Gute!

Veronika, Jürgen, Christine, Brigitta und Renate

Ich werde versuchen es wieder gut zu machen und habe mir auch schon ein Geschenk zurechtgelegt. Ich lade zum Thai-Probeessen. Das Geschenk besteht nun darin, dass Ihr auch formlos absagen könnt. Da kommt doch hoffentlich Freude auf. Auch bei mir (hi hi).

PS. Ich habe „natürlich“ einen Jahrestag-Kalender. Aber wie ich schon geschrieben habe, ich hatte einfach keine Zeit, meinen EeePC für etwas anderes als die Bilder und Blogs zu verwenden!

Samstag, 14. März 2009

in Phnom Penh


Die Fahrt war problemlos. Ganz lustig finde ich meine Kostenaufstellung: $ 2,- vom Lucky Guesthouse zum Bus, $ 4,- für den Bus, $ 2,- vom Busbahnhof zum Star Park Guesthouse. Macht also gesamt $ 8,-. Soviel brauche ich morgen um zum Flugplatz zu kommen.


Ich logiere diesmal mit AC und Warmwasser. Letzteres ist vielleicht für Warmduscher wichtig. Ich brauche es wirklich nicht, ich bin mit dem „kalten" Wasser durchaus zufrieden.


Heute war so ein richtiger Trampelpfad-Tag. Königspalast mit Silber Pagode, Nationalmuseum und eine 2 Stunden Mekong Fahrt. Transportieren ließ ich mich von einem Moto. So heißt ein Bike mit Fahrer, und kosten nach dem Handeln $ 1,-. Der Verkehr hier ist natürlich etwas anderes als im verschlafenen SHV. Als Europäer kann man sich nur wundern, dass die Leichen nicht so herumliegen. Es wird gefahren, nicht sonderlich schnell, aber immer und überall. Rechts, links, bei grün, bei rot, auch am Gehsteig, wenn der frei sein sollte. Heute habe ich 2 Mädchen beobachtet, die trotz mörderischem Verkehr, nebeneinander, Abstand 10 cm, fuhren und sich wer weiß was, ausführlich erzählt haben. Wirklich bemerkenswert ist, dass jeder alles toleriert, keine Rechthaberei, kein Bestemm, keine Hektik.


Von der Stadt selbst habe ich naturgemäß noch nicht soviel gesehen. Bettler, dass es Dir das Herz zerreißt, leben ohne soziale Unterstützung. Mist wird ohne Bedenken weggeschmissen. In 10 Jahren muss ganz Cambodia dann ein großer Müllberg sein.


Mein Eindruck ist in Summe sehr angenehm. Schade, dass ich mir nicht mehr Zeit genommen habe.


Morgen habe ich dann meinen Flug nach BKK. Und dann wird es ganz schnell gehen. EVA Air hat mir geschrieben, dass in Wien -8 – 0 Grad sein werden.


Dann werden 8 Wochen vorbei sein. Die Zeit ist verflogen! Meine 1000enden Lieder, mein MP3 Player, Back Gammon, Würfel, viele PC-Spiele, GPS, Handy2, Bücher – alles nicht verwendet. Ich hatte einfach keine Zeit dafür, anderes war wichtiger und interessanter. Ich hatte Angst, es könnte mit langweilig werden. Bisher nicht – vielleicht morgen oder übermorgen, noch bin ich nicht zu Hause. Ich werde wahrheitsgemäß berichten!


Donnerstag, 12. März 2009

letzter Tag in SHV


Meine Zeit hier laeft ab. Morgen um 14 Uhr faehrt mein Bus.

Irgendwie ist es jetzt schon sehr sehr schnell gegangen. Besonderes habe ich heute nicht mehr gemacht: Post suchen - Du kannst Dir nicht vorstellen wie schwierig das ist. In der Sonne bzw. im Schatten faulenzen, Mangospiele ....

Abends war ich jetzt am Strand bein BBQ. Muenchner hatten mit erzaelt wie stimmungsvoll man da speisen kann. Die sind halt verliebt und sehen die Graeten romantischer als ich. Jetzt faellt mir auf, ich habe den Mond gar nicht beachtet. Gestern ist wohl Vollmond gewesen.

Meine naechster Bericht wird also aus der Hauptstadt sein. Vieles - auch widerspruechiges habe ich schon gehoert.

 

Mittwoch, 11. März 2009

fast ein Badetag


Frühstück an der Beach. Rauschende Wellen, die Eier vielleicht zu hart, der Toast sicher zu blass. Aber ich habe einen Teller, auf dem ich mir meine Mango schälen und zerteilen kann. Und genug Wasser, mir die Hände zu waschen. Das Projekt „Gewicht reduzieren" wirkt sich wieder aus. Gesammelte Erfrischungstücher und feuchte Servietten von den verschiedenen Flügen werden rücksichtslos verwendet. So wird das Hände reinigen zur Zeremonie. Meine Masseuse leistet mir Gesellschaft und wo sie ist, ist ein ganzer Schwarm von Masseurinnen und Verkäuferinnen. Die können vielleicht schnattern! Von meiner Mango wollen sie nichts.


Ich brauche eine Postkarte! Das ist nicht ganz einfach. Postkarten – so wie früher – gibt es gar nicht mehr. Bestenfalls gibt es noch so Hefterln mit 10 Karten, aus allen Gegenden, nur nicht SHV. Nach langer Zeit, finde ich dann eine, mit einer unbekannten Bucht. Eventuell muss man sich Postkarten selbst drucken. So schwierig wie heute war es noch nie.


Wenn ich schon beim Einkaufen bin: dringend brauche ich einen Maiskolben, eine Mango und sicherheitshalber auch Bananen um einen drohenden Kalzium- oder Sonstwas- Mangel vorzubeugen.


Dann geht in die Otres Beach, um 1. mein Moped auszunützen und 2. Gewicht zu reduzieren. Ich schleppe nämlich seit meiner Abreise aus Wien ein Chip mit. Wenn ich es gelesen habe, kann ich es – blutenden Herzens, aber doch – entsorgen. Ihr seht, meine lieben Freunde, ich packe das Problem 15 kg Freigepäck, wirklich bei der Wurzel an. Hier gibt es auch Liegen mit und ohne Sonne und ins Wasser hat man 5 Meter. Also mach ich - fast - einen Badetag.


Meine Saunaschlapfen haben schön langsam auch schlechte Karten ....


In diesem Chip (wahrscheinlich 1/09) ist übrigens ein sehr positiver Bericht über Picasa 3.0. Das ist das Programm, mit dem ich meine Bilder ins Internet stelle und ihr – hoffentlich – wohlwollend anschaut.



Dienstag, 10. März 2009

Trennung ohne Tränen

Ganz dringend habe ich mir vor der Abreise eine Yoga-Matte gekauft und in meine Reisetasche gesteckt. Das wäre doch praktisch, am Strand, auf einem Boot, überhaupt ... Dass sie 1 kg schwar ist, kann doch nur kleine Geister schrecken. 7 Wochen schleppe ich das Ding mit mir herum: nie gebraucht! Heute habe ich es der Rezeptionistin geschenkt. Sie hatte sogar eine Freude! Jetzt hat sie auch meinen Lonley Planet Thailand in deutsch. Sorgfältig in sinnvolle Abschnitte zerteilt. Auch meine Badehosen dürfen nicht mehr nach A. Sie kommen in den Mist. Gummi und Elastizität ist an Altersschwäche gestorben.

Wervollere Sachen, die den Loose Myanmar von 2008 wollte ich verkaufen. In zwei einschlägigen Geschäften war ich. Erfolg? ich laufe noch frei herum, weil ich sie NICHT erwürgt habe - wozu ich aber große Lust gehabt hätte. Unvorstellbar, wenn man auf dieses Almosen angewiesen wäre.

Da ich Zeit habe, kann ich mir Dinge ansehen, die ich bisher nicht gesehen hatte. Ich werde nicht nach Kampot fahren, sondern wirklich in SHV bis zur Abfahrt nach PNH bleiben.

Heute bin ich wieder im Geckozy. Einem Restaurent und Guesthouse unter französischer Führung, mit einer Vietnamesin, die die Gäste bedient und kocht (z.B. die Hash Browns habe ich hier kennengelernt. Heute speiste ich japanisch: Okonomiyaki. Das ist vielleicht was Gutes!

Sorry, keine Sensationen, "nur" beschauliches, angenehmes Leben, wunderbares Essen und Mangos! Schade um jeden Tag, an dem ich nicht welche gegessen habe!

Montag, 9. März 2009

Entschlüsse


In den letzten beiden Tagen waren keine besonderen Vorkommnisse. Wenn man z.B. davon absieht, dass mich die Mädels weniger anlächeln. Sogar die Strandverkäuferinnen übersehen mich. Da war es neben Petzi schon leichter. Da fiel auch für mich ein klein wenig Aufmerksamkeit ab. Damit muß ich halt leben. Aber wer aufgibt, hat schon verloren. Also war ich heute beim Friseur und habe mich auf kesse 6,75 mm stylen lassen.


Den höchsten Punkt vom Viktory Hill habe ich auch gefunden und ich entwickle mich zum gewieften Mango-Einkäufer.


UND


Ich habe mich entschlossen und gebucht: Am Freitag den13.3 (am Freitag, den 13.2. bin ich von Rangun nach BKK geflogen) reise ich mit dem kostengünstigen Bus um $ 4,- von SHV nach Phnom Penh (PNH). Den Luxusbus für $ 6,-, der ja immerhin ein WC mitführt – leiste ich mir nicht. Schließlich bin ich kein Protzer! Am 15.3. geht es dann mit Air Asia nach BKK, wo EVA-Air sicher schon nach mir Ausschau hält.


Ein Problem ist aber noch ungelöst. Air Asia erlaubt nur 15 kg Gepäck. Entsorgen oder zahlen? Wie ich das wohl lösen werde.


Ein kleines Detail will ich noch schnell erzählen. In der City (Downtown) überraschte mich Regen. Ich konnte mich gerade noch in ein Lokal retten, als es losging. So was von Schütten kann man sich gar nicht vorstellen. Dauer eine Stunde. Dann scheint wieder die Sonne und ich fahre die 2 km hinunter zum Strand. Dort hat es nur ein wenig getröpfelt!! Ähnliches hatte ich ja schon in Ko Chang erlebt. So unterschiedliches Wetter auf ein paar Meter kann Europa nicht bieten.


Sonntag, 8. März 2009

nach Bamboo + SHV

 

 

 

  

Der Bootsausflug heißt „4 Islands". Besucht werden 3. Auf der zweiten, Koh Ru oder Bamboo Island kann man die Reise unterbrechen. Bis 3 Tage ohne Aufpreis. Weil so „beautiful" entschließen wir uns dazu. Unser Boot – Komfortklasse NULL mit 15cm Bankerl bringt uns zur ersten Insel. Wir schnorcheln, sehen viele kleine Fische und trübes Wasser.

 

Weiterreise zum Höhepunkt: tatara, tatara, tatara! An Land waten, umschauen und erstes, noch zögerndes rümpfen der Nase. Die beaches in SHV sind ja viel beautifuler. Wir warten bis unsere Bungalows fertig sind. Meiner hat einen kaputten Wasserhahn und eine kaputte Hängematte. Abends, als der Generator angeworfen wurde, habe ich festgestellt, dass auch meine Innenbeleuchtung nicht funktioniert. Wurde aber alles repariert, aber halt „basic".

 

Eine Ratte kam zu Besuch. Ich erinnerte mich an meinen verlorenen Kampf gegen eine Ratte in Ko Tao. Als trotz aller von mir angewandten Listen die Kekse den Besitzer wechselten. Nein, das passiert mir nicht mit meinen  Erdnüssen – gehortet vom EVA-Air Flug. Gewinnen kann ich nur, wenn ich schneller fresse. Ätsch!

 

Dasselbe Vieh, oder Verwandte haben dann Petzi die Nacht verlängert und in seinem Bungalow herumgeknappert. Ab 4 Uhr konnten wir dann die Stimmen der verschiedenen Hähne vergleichen. Eindeutigen Sieger konnten wir keinen feststellen. Überraschend viele Frühaufsteher waren in den Bongalows. Petzi hat mir davon erzählt. Ich habe überraschend gut geschlafen.

 

Dusche ok. Kein Waschbecken, Spiegel im „Schlafzimmer". Beim Rasieren rennt man halt zwischen Wasser und Spiegel hin und her. Zum Teufel, was jammere ich, das ist eben „basic" für $ 15,- . In SHV zahlen wir für ein erstklassiges, sauberes Zimmer auch $ 11,-

 

Gestern kehrten wir dann planmäßig zurück. Ein Verlängerung kam für uns nicht in Frage.

 

Conclusio: Wir taufen Bamboo um. Entweder No-No Island oder Flop Island. Was meinst Du?

 

Dieser Ausflug hat aber auch was Gutes an sich! Da wird doch sicher schon jemand mit meinem ganzen Glück unzufrieden geworden sein. Siehst Du, für DIESE habe habe ich den Abstecher gemacht. Auch ich habe einmal in die Sch.. gegriffen. Nein, so schlimm war es nicht. Es war halt nicht das erwartete Paradies. Aber etliche Stunden entspanntes Baumeln mit der Seele.

 

Abends waren wir dann gut Essen. Petzi ist heute früh nach Thailand zurückgefahren, bleibt noch 2 Tage in Koh Chang und hat dann seinen Heimflug.

 

Wir hatten eine schöne Zeit miteinander und waren uns gute Reisekumpel. Gute Reise und ich freue  mich auf ein Wiedersehen!

 

Ich bin noch in SHV, und habe mir wieder ein Bike genommen. Nach zähen Verhandlungen habe ich das  $ 7,-/Automatik für $ 5,- bekommen. Meine erste Fahrt war dann auf den Markt, meine neue Bauchtasche umtauschen. Sie löste sich auf. 1 $ Aufpreis. Meine dritte Bauchtasche auf dieser Reise!

 

 

SHV +


 

Aus der Ferne betrachtet, kann es ja den Eindruck erwecken, dass ich faul irgendwo herum sitze. Das täuscht aber. Ich kann noch berichten von einem weiteren Ausflug in den Nationalpark. Petzi übernahm die Kontrolle über den Strand und ich schwang mich auf das Bike.

 

Tatsächlich fand ich die Fishing Village Koh Kochang. Am Vortag hatten wir auf der Straße Nr. 4 umgedreht, weil es unwahrscheinlich erschien, soweit fahren zu müssen. Aber jetzt war ich mit meinem ganzen Eigensinn unterwegs und wollte es wissen. Wenige km weiter, kam dann eine Mautstelle. Dort fragte ich zuerst ein hübsches Mädchen. Sie lächelte betörend und sagte „yes". Sie sagte aber auf jede Frage „yes".  Dann holte sie per Funk Verstärkung. Es kamen nacheinander 2 Männer von der Mautstelle und ein Polizist. Ich versuchte Koh Kochang auszusprechen, zeigte die Karte wo zu sehen ist, dass ich nach Bat Kokir nach rechts abbiegen und dann über Ou Chrou nach Koh Kohhang. Einer meinte ich müsse nach links alle anderen meinten „gibt es nicht".

 

Dickschädelig fuhr ich weiter und siehe da, wenige km weiter finde ich die Tafel (siehe Picasa). Das Dorf ist nicht sensationell, aber die Kinder! Ich hatte einen Fanclub und ihre Begeisterung schwappte mich fast in das nicht wirklich einladende Wasser.

 

Noch schnell eine Hängematte besuchen und ihr kurz Gesellschaft leisten, zurückfahren, unterwegs die allerschönste Mango aussuchen, Maiskolben essen, an den Strand eilen, Massage genießen, schwimmen. Bootsausflug buchen. Keuch!

 

Konferenz mit unserer Rezeption-Lady. Beautiful, basic fallen. Ersteres betrifft die Insel, letzteres die Bungalows. Wir buchen die erste Nacht auf der Insel. Wir werden mit kleinem Gepäck reisen, den Rest können wir deponieren.


Erzaehle bald weiter ..

 

 

 

 

Donnerstag, 5. März 2009

Noch immer Sihanoukville


 

Eigentlich bin ich nach Sihanoukville gekommen, um Peter zu treffen. Das hat überhaupt nicht geklappt und ist auch schade.

 

Zum Glück gefällt es mir hier ausnehmend gut, die Menschen rundherum sind freundlich und nett, schon kleine Kinder winken begeistert. Mit Petzi verstehe ich mich ausgezeichnet. Morgen, zu seinem 43. Geburtstag werden wir einen Bootsausflug machen.

 

Heute waren wir – wieder mit Bikes - im Nationalpark. Ein riesen Gebiet, mit Flußlandschaften, Mangroven, traumhaften Stränden und Inseln. Zur Entspannung legten wir uns dann in Hängematten, Petzi mit einer Cola, ich war viel braver und bekam eine Kokosnuss.

 

Zum Nachtmahl waren wir wieder am Victoria Hill und beäugten aus sicherer Entfernung die Bar – Szene. Ganz schön interessant zu reisen.

 

Und anstrengend! Um 11 liege ich im Betterl und schlafe herrlich bis 7 Uhr. Dann folgen folgenschwere 30 Minuten: nachdenken über das Frühstück und den ganzen Tag.

 

Apropos Frühstück: momentan bevorzuge ich „Hash brown". Kennt Ihr ja sicher alle, brauche ich also nicht kommentieren. Meine Lieblingsköchin ist eine Vietnamesin. Ich habe ihr schon ein paar Geheimnisse entlockt!

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 3. März 2009

in Sihanoukville

 

Alles, was ich bisher über Strände, gehört, oder gar gesehen habe, wird von Sihanoukville in den Schatten gestellt. Da gibt es den Victory-, Independence-, Sokha-, Serendipidy-, Ochheuteal- und Otres-Beach. Ok, Du sagst das sind halt Namen. Aber ich sage Euch, jeder einzelne Strand ist absolut sehenswert. Weißer Sand, viele, viele Kilometer lang. Du kannst Liege an Liege sein, jede Minute einen Cocktail kriegen, Lobster und Fruchtsalat und Tintenfische und Maniküre und Pediküre und Massage und Enthaarung usw. usw. gleichzeitig angeboten bekommen, Aquascooter fahren, Dich auf einer Banane ziehen lassen,tratschen, essen, Musik hören, Mädchen anschauen, auch Hasch rauchen, oder, weiß der Teufel, Du wollen könntest.

 

Oder Du suchst dir ein Stück Strand aus, wo Du 1000 m für Dich alleine hast. Mit einem (Motor) Bike, das man – anders als im neuesten Reiseführer beschrieben – problemlos um 4 -8 $ für 24 Stunden mieten kann, hat man das ideale Verkehrsmittel. Wenn man den Verkehr überlebt. Rote Ampeln werden überfahren. Man fährt rechts, es sei denn man will links fahren. Der Stärkere fährt immer. Die Fahrräder sind angenehm. Die gibt es so gut wie gar nicht.

 

Ich habe schon die zweiten 24 Stunden Bike hinter mir. Die ersten absolvierten wir zu dritt, mit 3 Bikes. Von Petzi habe ich schon erzählt. Wir fuhren gemeinsam von Ko Chang ab. In Koh Kong lernten wir dann – stimmungsvoll bei einem Straßenstandl – die, wie wir am Stohhalm die Kokusnuss aussaugende Berlinerin, Judith kennen. So gemeinsames Saugen ist  ein sehr verbindendes Erlebnis. So freuten wir uns dann ehrlich, als wir uns bei einem Busstop wieder sahen. Das nächste – zufällige – Wiedersehen gab es dann am Strand. Und dann verabredeten wir uns zum Nachtmahl und für den nächsten Tag zum Bike-Ausflug.

 

Judith übernahm sofort die führende Rolle und wir erfuhren den Mountain mit dem Wat Chotynieng. Später übernahm ich dann die verbindende Rolle bei der Wundversorgung. Sie hatte einen nicht uninteressanten Versuch mit einem Werbeschild unternommen, der zum Glück sehr glimpflich ausging.

 

Da kam auch wieder mein „Maus-Bade-Set", Alkohol und Wattebauscherln sehr gut zum Einsatz. Betaisadonna-Tupfer gehören DOCH in die Reiseapotheke. Habe ich die Maus Geschichte schon erzählt?

 

Heute ist sie weitergefahren. Ankor Wat ruft. Können wir sehr gut verstehen. Petzi war – wie ich  - letztes Jahr dort. Schade, wir waren ein gutes Team geworden!

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 28. Februar 2009

einen tollen Schiurlaub

ganz liebe Leser meines Blogs machen Schiurlaub! Richtig: mit kalten Fingern, einer roten Nase, Schnee und Sonne!

Macht es gut - habt eine herrliche Zeit und bleibt bitte unverletzt!

Schoenen Urlaub und Schi-Heil! (darf man das noch sagen?)

Freitag, 27. Februar 2009

in Sihanoukville


 

Das ist ja schnell gegangen. Zuerst konnte und wollte ich mich nicht entscheiden die schöne Insel zu verlassen, dann hat Pezi gemeint, er fährt mit mir. Das war dann ein guter Anlass, das Reisebürostandel aufzusuchen und kurz entschlossen die Reise zu buchen. 1250 Baht, incl. Fähre, Hotel und Bus. Das Hotel muss ich erklären. Man fährt mit einem Minibus (nach guter thailändischer Tradition waren es dann 4 verschiedene) bis zur kambodischen Grenze und reist ganz normal aus. Zu Fuß geht man auf die andere Seite, und wird sofort von einem Schwarm dienstbeflissener Taxler, Biker, Ausfüllhelfer und Schlepper für Hotels, nicht zu vergessen die Mädchenanbieter umringt und alle reden auf Dich ein. Wenn Du nicht aufpasst, hast Du in Rekordzeit wahrscheinlich gar nichts mehr.

 

Wir haben die Vordrucke brav selbst ausgefüllt, bezahlten auch unser Visum – ok in Baht – da verdient der Aussteller mehr. Dann hatten wir das Problem, dass uns die Reisebüro-Lady erzählt hatte, das Hotel ist 350 m hinter der Grenze. Alle Chauffeure erzählten uns von 11 km, wir müssten nach Koh Kong. Stimmte auch, und wir wurden zu einer miesen Bude gebracht, mit herrlicher Terrasse mit Blick auf den Fluss. Was soll´s eine Nacht ...

 

Heute ging es weiter, und wir quartieren uns in einem recht respektablen Haus ein. Sauber, freundliche Leute und eine richtige Dusche mit Waschbecken. 300 m bis zum Strand. Und da tut sich etwas! Garnelen und Obst habe ich mir schon gekauft, für morgen habe ich meine Füsse versprochen. Die thailaenische Pedikuere hat keine Gnade vor den kritischen Augen der cambodischen Fachfrauen gefunden. Komisch, mit meinen selbstgemachten Fingern war sie einverstanden.

 

Herrliches duschen, gutes Essen, angenehmes Tischthema mit einer zu uns gestossenen berliner Chemikerin. Morgen wollen wir 3 Bikes nehmen. Dass die jungen Leute so unvernuenftig sind. Ts ts ts.  

 

 

Mittwoch, 25. Februar 2009

Auf nach Cambodia

Und schon wieder sind 24 Stunden biken hinter mir. Diesmal war ich mit Petzi unterwegs. Wir waren beide überrascht, was es noch alles zu entdecken gibt. Mangroven, Buchten und Anlagen am Ende der Welt, abenteuerliche Wege und REGEN! Ja, gestern sind wir zunaechst bei schoenem Wetter den ganzen Tag unterwegs. Im nach Hause fahren beginnen ein paar Tropfen zu fallen. Jeder kennt es, die Ueberlegung warten/fahren. Wir fahren, bis wir nichts mehr sehen, vor lauter Regen und stellen uns dann pudelnass unter. Bald ist es vorbei und wir fahren bei leichtem Regen weiter. Kaum runden wir die Nordspitze, ist die Strasse staubtrocken und man kann sich gar nicht vorstellen, dass es anderes ist. Ich kaufe mir zum Nachtmahlessen ein neues, trockenes T-Shirt. Ich erzaehle es trotzdem, obwohl ich weiss, dass Euch alle der Neid zerfressen wird. Ich bin jetzt stolzer Besitzer eines schwarzen Koh Chang Shirts, das wunderschoene, mit dem Elefanten vorne und hinten.

Heute waren wir dann wieder auf der Westkueste und wieder hatten wir strichweise Regen. So ein unsicheres Wetter kann einem ja ganz verunsichern. Es schaut wirklich so aus, als waeren alle paar km andere Wetterzonen.

Und heute ist die Entscheidung fuer die Weiterfahrt gefallen. Petzi und ich werden morgen nach Cambodia weiterfahren. Zunaechst fahren wir bis zur Grenze, muessen dann uebernachten und fahren dann nach Sihanukville weiter. Wahrscheinlich treffen wir auch Peter, wenn er sich nicht versteckt.

Eigendlich schade, es war wirklich schoen hier. Auf dieser Insel kann man wirklich viel machen, vorausgesetzt man bleibt nicht im eigen Ressort, egal ob in der Bambushuette fur 250 Baht oder im Luxuskasten. Dann hat man halt nur einen sehr schmalen Blickwinkel und das ware hier wirklich schade.

Lasst den Kopf nicht haengen, weil ich ein so schoenes T-Shirt habe. Schreibt mir halt auch, worauf Ihr stolz seid!

Montag, 23. Februar 2009

Die erste Haube


 

Zuallererst kann ich sehr freudig berichten, dass meine Erkältung besser wird. Damit kann ich mich auch wieder besser bewegen, ohne sofort erschöpft zu sein.

 

Heute war ich also in der Kochschule! Das ist eine wunderbare Sache. 6 SchülerInnen, unsere Lehrerin, 1 + 1 AssistentIn. Unmengen Zutaten, kein Salz, kein Pfeffer. Wir haben vielleicht gut gekocht!!! Ich bin neugierig, wie sich das mit meinen Wiener Möglichkeiten vereinbaren lässt. Sei es beim Einkauf als auch bei der Verwendung des Wog. Das ist schon ein Riesenunterschied, ob man die Stellfläche vom Wog auf der Ceran-Fläche erhitzt, oder ob der Wog von richtigen Gasflammen gleichmäßig und unmittelbar auf jede Temperatur gebracht werden kann.

 

Nachmittags war dann faulenzen und – erstmalig – lesen am Programm.

 

So irgendwie stellt sich auch die Frage nach der Weiterreise. Die Insel ist aber recht vielseitig. Ich weiß eigentlich nichts, das mich stört, oder woanders wirklich besser ist. Das Besichtigungsprogramm ist ohnehin ab gespult und gut gehen tut es mir auch hier.

Sonntag, 22. Februar 2009

Strandleben

"Man ist am Strand und macht einfach nichts" - so die graue Theorie.

Gut - man kann nichts falsch machen, wenn man zunaechst einmal schwimmen geht. Zahnderln schrubben, Bart abschaben, duschen. Aber jetzt geht es los, das Strandleben. Das beginnt mit ernsthaften Gedanken ueber das Fruehstueck. Beim uebernaechsten Nachbarn ist es besser und preiswerter. Als naechstes sollte das Blog ins Internet gestellt werden. Mittlerweile ist mittag - heute ist ja Strandleben - also gibt es ein Mittagessen am Strand. Gleich nebenan wird massiert. Bei so einer Massage kann man herrlich doesen - am Strand.

Doesend bemerke ich, dass mein Mittagessen eher mickrig war. Also - wenn ich den Strand ganz hinaufgehe (nach Sueden) und dann auf die Strasse, ist es doch zum Deutschen nicht mehr weit. Dort koennte ich mir einen Kornspitz kaufen. Vielleicht mit Kaese?

Ein Maedchen bedient mich. Ich ersuche den Kornspitz aufzuschneiden. Zuerst will sie es mit der Wurstschneidemaschine machen, dann quer, dann in eine linke und rechte Haelfte. Zum Glueck ist auch ein vielleicht 10 jaeriger Bub da, der gibt ihr technische Hilfe. Mit Hilfe eines Computers errechnet sie die Summe aus 30 und 89. Der Spitz ist zaeh, der Kaese trocken. Jetzt noch einen guten Kaffee. Freilich da vorne gibt es einen richtigen Espresso. 50 Baht.

Jetzt aber schnell wieder an den Strand. Ein ganz bequemer Stuhl am Strand fasziniert mich. Herrlich! Warum habe ich mich nicht gleich in so etwas gesetzt? Ist das schoen so ein Strandleben!

Der Gedanke reift, dass so ein Strandtag erst mit einem guten Fisch seinen wuerdigen Abschluss finden kann. Also auf in meine Bleibe, Staub und Schweiss abwaschen und Aufbruch in das Fischlokal.

Dort bespreche ich mit Pezi - einem Oberwarter die Probleme des Lebens, insbesondere des Strandlebens. Wir gebaeren eine Koenigsidee: Morgen pfeifen wir auf das Strandleben, wir machen einen Kockkurs

Bootsausflug


 

Für heute hatte ich einen ganz stinknormalen Bootsausflug gebucht. Da gibt es zweierlei. 15 Sensationen für 1250 oder 4 Sensationen für 500. Schierer Geiz ließ mich das billigere Angebot annehmen. Also wurde ich nicht mit dem Boot abgeholt, sondern wurde mit einem PickUp zur Abfahrtstelle in den Süden gebracht. Am Oberdeck ergatterte ich eine Liegematratze.

 

Kaum hatte ich es mir bequem gemacht, ging das Unwetter schon los. Gut 50 Tropfen – zum Glück wirklich kleine – ließen mich am Wetter-Glück zweifeln. Es sah auch wirklich sehr grau aus. Unser Kapitän fuhr voller Gottvertrauen weiter und als bald darauf Schwimmwesten ausgegeben wurden, war das nicht ein Anzeichen für Seenot, sondern hieß fertig machen zum schnorcheln.

 

Es gibt über 50 kleine und kleinste Inseln, teilweise mit Korallen. Mit Schnorchel und Maske komme ich ohnehin nicht mehr gut zurecht, mit meinem Husten schon gar nicht, also verordnete ich mir interessiertes Zuschauen, abwechselnd mit stinkfaulem Knotzen und blöd schauendem Dösen. Herrlich! Ausflugschiffe sind genug unterwegs! Lustig, wie die Passagiere brav mit ihren Schwimmwesten und Schnocheln rund um die Boote schwimmen. 3 x ankerten wir solcherart, zwischendurch wurde ein Lunch gereicht, später Mais mit Garnelen und Obst und dann legten wir auf Ko  Wai an. Inselbesichtigung: 100 m hin und zurück. Ich kaufte mir einen Kaffee (Nescafe wie fast immer). Auch auf der Heimfahrt setzte ich mein Leben als Leistungs - Verweigerer fort. Hurra, ich beginne mich wieder wohler zu fühlen. Morgen werde ich einen Fitness-Test machen. Nein, keinen Baum ausreißen! Ich werde versuchen, wieder aus einer 1,5 l Flasche zu trinken. Ich gebe mir recht gute Chancen.

 

Ob ich einen Tag Strandleben „packe"? Morgen werde ich es wissen!