Donnerstag, 12. März 2009
letzter Tag in SHV
Meine Zeit hier laeft ab. Morgen um 14 Uhr faehrt mein Bus.
Irgendwie ist es jetzt schon sehr sehr schnell gegangen. Besonderes habe ich heute nicht mehr gemacht: Post suchen - Du kannst Dir nicht vorstellen wie schwierig das ist. In der Sonne bzw. im Schatten faulenzen, Mangospiele ....
Abends war ich jetzt am Strand bein BBQ. Muenchner hatten mit erzaelt wie stimmungsvoll man da speisen kann. Die sind halt verliebt und sehen die Graeten romantischer als ich. Jetzt faellt mir auf, ich habe den Mond gar nicht beachtet. Gestern ist wohl Vollmond gewesen.
Meine naechster Bericht wird also aus der Hauptstadt sein. Vieles - auch widerspruechiges habe ich schon gehoert.
Mittwoch, 11. März 2009
fast ein Badetag
Frühstück an der Beach. Rauschende Wellen, die Eier vielleicht zu hart, der Toast sicher zu blass. Aber ich habe einen Teller, auf dem ich mir meine Mango schälen und zerteilen kann. Und genug Wasser, mir die Hände zu waschen. Das Projekt „Gewicht reduzieren" wirkt sich wieder aus. Gesammelte Erfrischungstücher und feuchte Servietten von den verschiedenen Flügen werden rücksichtslos verwendet. So wird das Hände reinigen zur Zeremonie. Meine Masseuse leistet mir Gesellschaft und wo sie ist, ist ein ganzer Schwarm von Masseurinnen und Verkäuferinnen. Die können vielleicht schnattern! Von meiner Mango wollen sie nichts.
Ich brauche eine Postkarte! Das ist nicht ganz einfach. Postkarten – so wie früher – gibt es gar nicht mehr. Bestenfalls gibt es noch so Hefterln mit 10 Karten, aus allen Gegenden, nur nicht SHV. Nach langer Zeit, finde ich dann eine, mit einer unbekannten Bucht. Eventuell muss man sich Postkarten selbst drucken. So schwierig wie heute war es noch nie.
Wenn ich schon beim Einkaufen bin: dringend brauche ich einen Maiskolben, eine Mango und sicherheitshalber auch Bananen um einen drohenden Kalzium- oder Sonstwas- Mangel vorzubeugen.
Dann geht in die Otres Beach, um 1. mein Moped auszunützen und 2. Gewicht zu reduzieren. Ich schleppe nämlich seit meiner Abreise aus Wien ein Chip mit. Wenn ich es gelesen habe, kann ich es – blutenden Herzens, aber doch – entsorgen. Ihr seht, meine lieben Freunde, ich packe das Problem 15 kg Freigepäck, wirklich bei der Wurzel an. Hier gibt es auch Liegen mit und ohne Sonne und ins Wasser hat man 5 Meter. Also mach ich - fast - einen Badetag.
Meine Saunaschlapfen haben schön langsam auch schlechte Karten ....
In diesem Chip (wahrscheinlich 1/09) ist übrigens ein sehr positiver Bericht über Picasa 3.0. Das ist das Programm, mit dem ich meine Bilder ins Internet stelle und ihr – hoffentlich – wohlwollend anschaut.
Dienstag, 10. März 2009
Trennung ohne Tränen
Wervollere Sachen, die den Loose Myanmar von 2008 wollte ich verkaufen. In zwei einschlägigen Geschäften war ich. Erfolg? ich laufe noch frei herum, weil ich sie NICHT erwürgt habe - wozu ich aber große Lust gehabt hätte. Unvorstellbar, wenn man auf dieses Almosen angewiesen wäre.
Da ich Zeit habe, kann ich mir Dinge ansehen, die ich bisher nicht gesehen hatte. Ich werde nicht nach Kampot fahren, sondern wirklich in SHV bis zur Abfahrt nach PNH bleiben.
Heute bin ich wieder im Geckozy. Einem Restaurent und Guesthouse unter französischer Führung, mit einer Vietnamesin, die die Gäste bedient und kocht (z.B. die Hash Browns habe ich hier kennengelernt. Heute speiste ich japanisch: Okonomiyaki. Das ist vielleicht was Gutes!
Sorry, keine Sensationen, "nur" beschauliches, angenehmes Leben, wunderbares Essen und Mangos! Schade um jeden Tag, an dem ich nicht welche gegessen habe!
Montag, 9. März 2009
Entschlüsse
In den letzten beiden Tagen waren keine besonderen Vorkommnisse. Wenn man z.B. davon absieht, dass mich die Mädels weniger anlächeln. Sogar die Strandverkäuferinnen übersehen mich. Da war es neben Petzi schon leichter. Da fiel auch für mich ein klein wenig Aufmerksamkeit ab. Damit muß ich halt leben. Aber wer aufgibt, hat schon verloren. Also war ich heute beim Friseur und habe mich auf kesse 6,75 mm stylen lassen.
Den höchsten Punkt vom Viktory Hill habe ich auch gefunden und ich entwickle mich zum gewieften Mango-Einkäufer.
UND
Ich habe mich entschlossen und gebucht: Am Freitag den13.3 (am Freitag, den 13.2. bin ich von Rangun nach BKK geflogen) reise ich mit dem kostengünstigen Bus um $ 4,- von SHV nach Phnom Penh (PNH). Den Luxusbus für $ 6,-, der ja immerhin ein WC mitführt – leiste ich mir nicht. Schließlich bin ich kein Protzer! Am 15.3. geht es dann mit Air Asia nach BKK, wo EVA-Air sicher schon nach mir Ausschau hält.
Ein Problem ist aber noch ungelöst. Air Asia erlaubt nur 15 kg Gepäck. Entsorgen oder zahlen? Wie ich das wohl lösen werde.
Ein kleines Detail will ich noch schnell erzählen. In der City (Downtown) überraschte mich Regen. Ich konnte mich gerade noch in ein Lokal retten, als es losging. So was von Schütten kann man sich gar nicht vorstellen. Dauer eine Stunde. Dann scheint wieder die Sonne und ich fahre die 2 km hinunter zum Strand. Dort hat es nur ein wenig getröpfelt!! Ähnliches hatte ich ja schon in Ko Chang erlebt. So unterschiedliches Wetter auf ein paar Meter kann Europa nicht bieten.
Sonntag, 8. März 2009
nach Bamboo + SHV
Der Bootsausflug heißt „4 Islands". Besucht werden 3. Auf der zweiten, Koh Ru oder Bamboo Island kann man die Reise unterbrechen. Bis 3 Tage ohne Aufpreis. Weil so „beautiful" entschließen wir uns dazu. Unser Boot – Komfortklasse NULL mit 15cm Bankerl bringt uns zur ersten Insel. Wir schnorcheln, sehen viele kleine Fische und trübes Wasser.
Weiterreise zum Höhepunkt: tatara, tatara, tatara! An Land waten, umschauen und erstes, noch zögerndes rümpfen der Nase. Die beaches in SHV sind ja viel beautifuler. Wir warten bis unsere Bungalows fertig sind. Meiner hat einen kaputten Wasserhahn und eine kaputte Hängematte. Abends, als der Generator angeworfen wurde, habe ich festgestellt, dass auch meine Innenbeleuchtung nicht funktioniert. Wurde aber alles repariert, aber halt „basic".
Eine Ratte kam zu Besuch. Ich erinnerte mich an meinen verlorenen Kampf gegen eine Ratte in Ko Tao. Als trotz aller von mir angewandten Listen die Kekse den Besitzer wechselten. Nein, das passiert mir nicht mit meinen Erdnüssen – gehortet vom EVA-Air Flug. Gewinnen kann ich nur, wenn ich schneller fresse. Ätsch!
Dasselbe Vieh, oder Verwandte haben dann Petzi die Nacht verlängert und in seinem Bungalow herumgeknappert. Ab 4 Uhr konnten wir dann die Stimmen der verschiedenen Hähne vergleichen. Eindeutigen Sieger konnten wir keinen feststellen. Überraschend viele Frühaufsteher waren in den Bongalows. Petzi hat mir davon erzählt. Ich habe überraschend gut geschlafen.
Dusche ok. Kein Waschbecken, Spiegel im „Schlafzimmer". Beim Rasieren rennt man halt zwischen Wasser und Spiegel hin und her. Zum Teufel, was jammere ich, das ist eben „basic" für $ 15,- . In SHV zahlen wir für ein erstklassiges, sauberes Zimmer auch $ 11,-
Gestern kehrten wir dann planmäßig zurück. Ein Verlängerung kam für uns nicht in Frage.
Conclusio: Wir taufen Bamboo um. Entweder No-No Island oder Flop Island. Was meinst Du?
Dieser Ausflug hat aber auch was Gutes an sich! Da wird doch sicher schon jemand mit meinem ganzen Glück unzufrieden geworden sein. Siehst Du, für DIESE habe habe ich den Abstecher gemacht. Auch ich habe einmal in die Sch.. gegriffen. Nein, so schlimm war es nicht. Es war halt nicht das erwartete Paradies. Aber etliche Stunden entspanntes Baumeln mit der Seele.
Abends waren wir dann gut Essen. Petzi ist heute früh nach Thailand zurückgefahren, bleibt noch 2 Tage in Koh Chang und hat dann seinen Heimflug.
Wir hatten eine schöne Zeit miteinander und waren uns gute Reisekumpel. Gute Reise und ich freue mich auf ein Wiedersehen!
Ich bin noch in SHV, und habe mir wieder ein Bike genommen. Nach zähen Verhandlungen habe ich das $ 7,-/Automatik für $ 5,- bekommen. Meine erste Fahrt war dann auf den Markt, meine neue Bauchtasche umtauschen. Sie löste sich auf. 1 $ Aufpreis. Meine dritte Bauchtasche auf dieser Reise!
SHV +
Aus der Ferne betrachtet, kann es ja den Eindruck erwecken, dass ich faul irgendwo herum sitze. Das täuscht aber. Ich kann noch berichten von einem weiteren Ausflug in den Nationalpark. Petzi übernahm die Kontrolle über den Strand und ich schwang mich auf das Bike.
Tatsächlich fand ich die Fishing Village Koh Kochang. Am Vortag hatten wir auf der Straße Nr. 4 umgedreht, weil es unwahrscheinlich erschien, soweit fahren zu müssen. Aber jetzt war ich mit meinem ganzen Eigensinn unterwegs und wollte es wissen. Wenige km weiter, kam dann eine Mautstelle. Dort fragte ich zuerst ein hübsches Mädchen. Sie lächelte betörend und sagte „yes". Sie sagte aber auf jede Frage „yes". Dann holte sie per Funk Verstärkung. Es kamen nacheinander 2 Männer von der Mautstelle und ein Polizist. Ich versuchte Koh Kochang auszusprechen, zeigte die Karte wo zu sehen ist, dass ich nach Bat Kokir nach rechts abbiegen und dann über Ou Chrou nach Koh Kohhang. Einer meinte ich müsse nach links alle anderen meinten „gibt es nicht".
Dickschädelig fuhr ich weiter und siehe da, wenige km weiter finde ich die Tafel (siehe Picasa). Das Dorf ist nicht sensationell, aber die Kinder! Ich hatte einen Fanclub und ihre Begeisterung schwappte mich fast in das nicht wirklich einladende Wasser.
Noch schnell eine Hängematte besuchen und ihr kurz Gesellschaft leisten, zurückfahren, unterwegs die allerschönste Mango aussuchen, Maiskolben essen, an den Strand eilen, Massage genießen, schwimmen. Bootsausflug buchen. Keuch!
Konferenz mit unserer Rezeption-Lady. Beautiful, basic fallen. Ersteres betrifft die Insel, letzteres die Bungalows. Wir buchen die erste Nacht auf der Insel. Wir werden mit kleinem Gepäck reisen, den Rest können wir deponieren.
Erzaehle bald weiter ..
Donnerstag, 5. März 2009
Noch immer Sihanoukville
Eigentlich bin ich nach Sihanoukville gekommen, um Peter zu treffen. Das hat überhaupt nicht geklappt und ist auch schade.
Zum Glück gefällt es mir hier ausnehmend gut, die Menschen rundherum sind freundlich und nett, schon kleine Kinder winken begeistert. Mit Petzi verstehe ich mich ausgezeichnet. Morgen, zu seinem 43. Geburtstag werden wir einen Bootsausflug machen.
Heute waren wir – wieder mit Bikes - im Nationalpark. Ein riesen Gebiet, mit Flußlandschaften, Mangroven, traumhaften Stränden und Inseln. Zur Entspannung legten wir uns dann in Hängematten, Petzi mit einer Cola, ich war viel braver und bekam eine Kokosnuss.
Zum Nachtmahl waren wir wieder am Victoria Hill und beäugten aus sicherer Entfernung die Bar – Szene. Ganz schön interessant zu reisen.
Und anstrengend! Um 11 liege ich im Betterl und schlafe herrlich bis 7 Uhr. Dann folgen folgenschwere 30 Minuten: nachdenken über das Frühstück und den ganzen Tag.
Apropos Frühstück: momentan bevorzuge ich „Hash brown". Kennt Ihr ja sicher alle, brauche ich also nicht kommentieren. Meine Lieblingsköchin ist eine Vietnamesin. Ich habe ihr schon ein paar Geheimnisse entlockt!