Dienstag, 20. Januar 2009

Tatsaechlich unterwegs!


Eine Woche für die Vorbereitung. Viel? Sicher für jeden, für mich natürlich viel zu kurz! Aber auch Jahr wäre für mich zu kurz. Egal wie viel Zeit ich hätte, mir fallen so viele Sachen ein, dass letztendlich die Zeit zu knapp wird.

Dafür ist z.B die Computerei absolut einmalig gut geeignet. Ich habe zwei, einen großen, den ich mir im Dezember zusammengebaut habe und meinen kleinen Asus EeePC, das 900g Leichtgewicht. Dieser Asus hat keine Festplatte und kein CD Laufwerk. Daher habe ich meine Daten auf diversen Sticks und SD-Karten. Dann habe ich noch eine externe Festplatte. Da gibt es Möglichkeiten Daten zu verschieben, zu sichern, zu organisieren, zu löschen, neu aufzunehmen. Apropos: Ich habe Interesse am Musik-aufnehmen entwickelt. Geht per Internet-Radio, oder von den eigenen CD. Ergibt aber jedenfalls pro Musikstück 2 Dateien. Wenn man dann Musik hat, muss man sie aber auch wiedergeben können, also wie ist das mit den MP3 Playern? Ich habe keinen neuen bekommen – schluchts – ich konnte mich nicht entscheiden ob ich ein Musikhandy oder einen reinen Player will. So ist mein gutes altes Stück mitgereist.

Andererseits das Internet: Ungeahnte Infos über jeden Winkel der Erde, natürlich aus verschiedenen Perspektiven, in mehren Sprachen. Ein Glück, dass ich nur nur deutsch und wenig englisch verstehe. Und dann natürlich die vielen Tipps von erfahrenen Reisenden!!! Da kann ich tagelang lesen und überlegen. Zum Einstieg empfehle ich onebag.com. Dort ist auch wraping beschrieben. So packe ich meine Tasche ....

Tatsache ist, ich sitze im Flieger, bin also letztendlich fertig geworden und die ganz liebe Irmgard hat hat mir im letzten Moment noch geholfen die Lottoscheine zu kontrollieren (ca € 25 gewonnen! ) und hat mich rechtzeitig zum Flugplatz gebracht. Danke!

Die „billigen“ Plätze hinten sind gut besucht. Ich hatte eine 4erBank für mich. Auf der Nebenbank ist ein bildhübsches Mädchen. Wenn ich jetzt schreibe „wir haben geschlafen“ stimmt es schon. Ich hatte ein Schlafpulver eingeworfen. So merkte ich nichts von ihren Annäherungsversuchen. Wahrscheinlich konnte sie die ganze „Nacht“ (nach A-Zeit von 17-22 Uhr) nicht schlafen. Schicksal der Jugend, da fehlt noch die Ruhe und Gelassenheit. Der Gedanke, dass es so hätte sein können, ist nicht unangenehm!

Die wahren Abenteuer sind im Kopf. Nicht immer: ich bin im Anflug nach Bangkok-

Bleibt gesund und mir gewogen!

Dienstag, 13. Januar 2009

Endlich: gebucht!

Huch, war das eine schwere Geburt! Natürlich wollte ich wieder nach Asien. Heuer besonders nach Myanmar. Myriam hat mir im Sommer von ihrer Reise erzählt Sie war 2008 und erzählte begeistert. Reiseführer (diesmal ein Loose) und Merian-Heft kaufen geht ja leicht und wird von Amazon auch gratis geliefert.

Aber: keine Reisegefährtin, Bedenken wegen Gesundheit, Fadesse, Geld und dem Unbekannten überhaupt, dem Verlassen der Komfort-Zone, d.h. der Aufgabe der gewohnten Bequemlichkeit wie Billa, TV, Internet, PKW etc. etc. etc!!!

So kreisten meine Gedanken. Ich war gleichzeitig dafür und dagegen und wollte keineswegs entscheiden .....

Die Zwischenlandungs-Tickets von Qatar sind 350,- billiger als der Direktflug von EVA. ABER, die "guten" Termine mit kurzer Zwischenlandung in Doha sind ausverkauft. Statt 15 Stunden wäre ich 30 unterwegs! Eine Rückreise im März ist überhaupt schwierig. Super! Ich kann ja gar nicht fliegen!!!

Wenn es also nicht geht, dann ist es erst wirklich interessant. Ich suche und suche und finde: EVA-Air Direktflug, 19.1. bis 16.3. Leider viel teurer als 2008: € 1043,60.

Gut, jetzt habe ich mein Visum für Myanmar, mein Ticket und seit heute meine Impfung.

Noch ein bisserl vorbereiten, einpacken und am Montag setze ich mich auf den Sitz 22C.

Im Reisegebäck ist übrigens mein Asus EeePC, der seit dem Sommer mit XP läuft. Unter Linux schaffte ich nicht den Zugang zum kroatischen Internet.

Sollte Dich mein Blog interessieren, abonniere es doch. Geht mit einem Klick. Natürlich freue ich mich über Reaktionen und Deine Erzählungen.

Helmut

Dienstag, 1. April 2008

900 g sind genug: Eee PC der weiße Winzling

...... eigentlich hatte ich immer einen Laptop. So scheint es mir zu sein. Heute weiß ich, dass so ein Ding ca. 3 kg schwer ist. Das war wir bisher ziemlich egal, weil ich ihn nie viel getragen habe. Jetzt war mein Acer mit in Thailand. In der Reisetasche, in der Laptop-Tasche mit Ladegerät, Maus, PCMCIA Modem, Kabeln, Mauspad ..... und einem Joystick! Die Panik mir könnte langweilig werden, ließ mich gute 5 kg mehr schleppen. In Ko Samui ergab es sich nun, dass meinem Sauna Kumpel sein Schleppi gestohlen wurde. Traurig für ihn - für mich die Gelegenheit leichter weiterreisen zu können. Also tiefgehendes Bla Bla, überschlafen und der Acer wechselt den Besitzer.

Solange ich in Thailand war, ging er mir kaum ab. In Ko Jum war auch nur abends Strom. Aber kaum zurück ............. ging´s los. Was kaufen? Den Größten? Billigsten? Schnellsten? "Qualität"= teuer? Irgendwann frage ich mich dann: den Kleinsten?

Klein + preisgünstig + "in" + sehr neu + exotisch + nicht Lieferbar: dann brauche ich das Ding, und zwar sofort!!!

EBay macht´s möglich. Ich finde einen Anbieter, der bereit ist, mir das Ding sofort zu verkaufen. In weiß, mit 1 GB Hauptspeicher (original 500 MB) und einer 8 GB SDHC Datenkarte. Und weil ich halt ein Sonntagskind bin, ist das Gerät in wirklich neuwertigen Zustand. Danke! Gut ich habe auch mit neuwertigen Euros einen neuwertigen Preis bezahlt.

Jedenfalls habe ich ihn, den Eee PC! Kaum angreifen traut man sich das Kisterl. Beißt aber nicht, und wenn man den Ein-Schalter findet leuchtet sogar der Bildschirm auf! Dann noch mit dem Touchpad umgehen lernen .... Teufel .... diese Wippe .... Linux .... übersichtliche Menü - Struktur .... der Foto-Manager ist unter "Spielen" .... muss man ja nur wissen.

Tatsächlich kann man sofort loslegen und braucht nichts installieren. Alles ist brauchbar - und obwohl "gratis - Software" nicht schlechter als die uns bekannten Kauf - Programme. Apropos installieren! Ja wie denn? Da gibt es keine Festplatte, kein CD-Laufwerk und Linux.

Herrlich - es wird schwierig! Und wie!

Donnerstag, 20. März 2008

Thailand: Meine Mail vom 20.3.2008

Hallo Ihr Lieben,

die Fähre von Krabi nach Ko Lanta bleibt, bei Bedarf, in Höhe Ko Jum einfach stehen. Longtailboote kommen längsseits und die Farangs (= Langnasen = Fremde) werden samt ihrem Mist (=Rucksäcke, Taschen, Koffer) umgeladen. Ein Hallo ist das! Aufgeregte Ankommer, abgeklärte Abreiser, lachende Thais. Am Sandstrand angekommen heißt es „Schuhe ausziehen“, vom Boot hopsen - man steigt ins Wasser - und geht durch den Sand ins Ressort.

Meines heißt Joy = Freude. Passt zu mir, der Stimmung, dem Sand, den Bäumen, dem Meer … zur ganzen Welt! Wie kann das Leben doch schön sein!

Mein Bungalow ist nicht direkt am Strand, aber sehr ok und passt mit 400 Baht (€ 9) in mein Budget. Die ganze Anlage ist sehr weitläufig und liegt an der Westseite der Insel. Dieser Sandstrand ist herrlich für stundenlange Spatziergänge. Bei Ebbe kann man barfuss(!) von der AoSi-Beach bis Baan KohJum spazieren. Sagt Dir nichts? Gute 2 Stunden! Wenn es Dich interessiert kannst Du Dir unter www.kohjumonline.com einen Eindruck verschaffen. Diese Homepage ist übrigens schuld, dass ich dorthin gekommen bin.

Nach meinem Plan wollte ich den typischen touristischen Trampelpfad Ko Lanta, Ko Phiphi, Phuket abklappern. Aber es gab kein Entrinnen, ich war gefesselt. Jeden Tag nahm ich verschiedene Anläufe, versuchte es am Strand, im Wald, schwimmend, mietete ein Bike und suchte die ganze Insel ab, dachte nach, stärkte mich mit köstlichem Essen und klarem Wasser in verschiedenen widerlich netten Lokalen, aß frische Früchte als Vitaminbomben, versuchte Informationen in Gesprächen, Büchern oder Zeitschriften zu erhalten, alles umsonst! Ich kam nicht mehr weiter. Also nahm ich es hin und machte das Beste daraus: ich genoss die Zeit und widmete mich mir selbst und kümmerte mich sehr um mein Wohlergehen. Erfolgreich! Eben – ein Sonntagskind auf Reisen.

Die Endlichkeit machte sich schließlich als Rückflugtermin bemerkbar. Jetzt passte mein Ticket Phuket – Bangkok natürlich nicht mehr so gut. Sehr gut – ist das auch erledigt: für heuer kann ich das Tickerverfallenlassen schon abhacken. Auch das ist damit erledigt. Eine sehr nette, leider keineswegs hübsche Thai-Lady verkauft mir ein Neues: Krabi – Bangkok. Mit dem fliege ich.

In Bangkok habe ich dann genug Zeit, nochmals in die Stadt zu fahren. Nostalgisch wandere ich durch die schon gut bekannte Khao San-Road, internette, esse, nasche. Zum „blöd schaun“ habe ich noch Zeit, für den Friseur nicht mehr und ab zum Flugplatz. Alles klappt ….

… und Wien hat mich wieder. Das war´s! Schön war´s! Bin ich froh, dass ich es gemacht habe!

Wenn ich gesund bleibe … kann ich vielleicht noch einmal etwas erzählen. Wer weiß? Eine vage Vorstellung hätte ich ja …

Liebe Grüße
Helmut

Dienstag, 4. März 2008

Thailand: Meine Mail vom 4.3.2008

Hallo Ihr Lieben,

Gerlinde hat die Übersiedlung nicht mitgemacht. Es war ihr ein wenig zu viel Stress. Sie blieb in Koh Samui. Also machte ich mich alleine auf die Reise.

Ko Tao hat das gehalten, was versprochen worden war, Unzählige junge Taucher, die wenn nicht unter Wasser das „Straßennetz“ von ca 20 km Asphalt und Sandpisten mit Cross-Maschinen in scheinbar selbstmörderischer Absicht berasen. Solche Strassen gibt es gar nicht. Ich habe ja schon fleißig Bike fahren geübt und bin auch schon wieder leidlich gut. Ich habe auch schon eine Strasse gefunden = die Hauptstrasse die ich von einem Ende bis ans andere Ende fahren kann. Auf allen anderen habe ich letztlich umgedreht. Sei es, dass es so steil wurde, dass ich befürchtete, nicht mehr zurück zu kommen oder dass so tiefe Ausschwemmungen und Felsen waren, dass die Bodenfreiheit meines Automatic Rollers nicht ausreichte. Ich habe schon auf Ko Samui von den Samui -Tatoos erfahren. Das sind Abschürfungen und Verbände. Brauche ich nicht – ist auch kein Blumentopf damit zu gewinnen. Also bin ich bedächtig unterwegs.

Diese Insel ist besonders für Bergziegen oder Steinböcke oder Gemsen geeignet. Die schönen Buchten werden von allen Seiten von Bergen mit riesigen Felsen begrenzt. Mein Taxi brachte mich an das Ende der Hauptstrasse. Dort wurde mir bedeutet, die Strasse bergab zu gehen. Die Tasche mit Rollen konnte ich kaum zurückhalten. Dann geht es durch einen Felsen hindurch, nochmals steil bergab und dann kommen Stufen. Jetzt habe ich aufgegeben. Ich ging nur mit Rucksackerl nach unten und erfuhr, dass die reservierten Bungalows vergeben sind!

Schluck! Ein „großer, teurer“ Bungalow sei frei. Wieder geschätzte 4 Stockwerke hinunterklettern – stellt Euch aber keine Stufen vor – und ich stand vor einem wilden Ding aus Holz, drinnen ein (überdach hoher) Felsen, um den herum, dann der Nassraum. Vorne eine Terrasse mit Hängematte und eine Aussicht! Ganz nach meinem Geschmack. Ein barmherziger Träger brachte mir gegen Bares meine Tasche. Alleine bringe ich die nie wieder hinauf.

Das Wasser ist wirklich schön! Hineinkommen ist aber nicht so einfach, wegen der Felsen. Die sind zwar nicht scharfkantig sondern rund geschliffen, aber riesengroß. Herauskommen ist auch so eine Sache. Was brauche ich im Winter schwimmen? Auf den Sandstränden wäre es natürlich einfach .... aber dann ist es wieder seicht. Ist nicht so einfach mit mir!

Nach vier wunderschönen Tagen und einer Inselumrundung habe ich meine Fähre bestiegen um nach Krabi, an die Westküste von Thailand zu reisen. Reisen ist so super organisiert, dass sogar so unerfahrene Altspatzen zurecht kommen. Gestern hatte ich dann 4 Pickerln auf meinem T-Shirt. Das erste für die Fähre, VIP Aufschlag, Autobus zum Terminal, dann Krabi und letztlich das Taxi. Jetzt kann ich verstehen, das manche Orden auf der Brust mögen.

Krabi bietet nichts. Also machte ich gestern einen organisierten Ausflug. Schwimmendes Dorf, Affen Cave und James Bond-Felsen waren die Highlights. Die Landschaft ist total verändert. Felsformationen ragen unvermutet aus dem Boden. Ein ganz neuer Eindruck.

Heute geht’s nach Ko Jum. Soll ein Geheimtipp sein. Wieder eine relativ ruhige Insel. Ich lasse mich überraschen!

Inzwischen viele liebe Grüsse

Helmut

Montag, 25. Februar 2008

Thailand: Meine Mail vom 25.2.

Hallo Ihr Lieben,

ohne Planung geht nichts. So hatten wir uns entschieden Kambodscha zu besuchen. Angkor Wat in „greifbarer Nähe“ – das kann man nicht auslassen. Literatur wird besorgt. Autor: ein gewisser Johann Reinhard Ziegler. Per Internet ein Zimmer bestellt, 2 Tage wegen der Flugticket herumlaufen. Hinflug schaffen wir fast auch Anhieb, der Weiterflug nach Koh Samui klappt aber dann auch.

Bangkok Air hatte unseren Zuschlag. Eine gute Wahl! In Siam Reap holte uns dann ein TukTuk, von unserem Guesthouse geschickt, ab. Ein Telefonat mit Herrn Ziegler (=Reinhard) ergibt, dass wir uns einem deutschen Paar anschließen können. So haben wir zu Viert einen kompetenten Führer, das Deutsch als Muttersprache hat. Es folgen 3 Tage Tempel, Tempel und nochmals Tempel, Reliefs, Steine, Bäumen mit unglaublichen Wurzeln. Man hat keine Vorstellung von den Dimensionen. Ohne unseren ständigen Fahrer (wir hatten einen klimatisierten Kleinbus) und kompetenten Führer ist da nichts zu schaffen. Am zweiten Tag kam dann noch Peter Czipin uns besuchen. Er kam von Sihanoukville per Bus. Eine Tagesreise. Unseren dritten Tempeltag hatten wir also Peter mit.

Zum Ausgleich für diese geballte Kultur verwendeten wir den letzten Tag für einen Besuch des Tonle Sap. Ein riesiger See. Die Leute am Flussufer in Stelzenhütten. Schaut nach bitterer Armut aus. Dabei soll der See halb Thailand mit Fisch versorgen. Gerlinde kauft sich noch eine schöne Canon Kamera (die Alte hat gesponnen – NEIN, von der Kamera ist die Rede).

Am 14. ist wieder ein Freudentag für Bangkok-Air. Wir fliegen nach Koh Samui. Easy living: klares, grünes Meerwasser und weiße Sandstrände; perfektes Tauchen und Schnorcheln - steht im Reiseführer. Rudi - ein Sauna-Kumpel und sein Freund Manfred erwarten uns schon am Flugplatz. Ein freudiges Hallo!

Meine liebe slowenische Freundin, Mjriam, hatte "Your Place" empfohlen. Preiswerte Bungalows in der berühmten Chaweng-Bucht. Da es kein Twin-Bed gibt, nehmen wir zwei mit AC, 700 bzw. 800 Baht. (1Euro = 45 Baht).

Also so umwerfend ist das nicht. Kritikpunkt Nr.1 ist das Meer. Aus der Ferne schön anzuschauen. Im knietiefen Wasser siehst Du Deine Zehen nicht mehr. Natürlich - Sandstrand - ich weiß schon ... Die Bucht ist im Norden einfach seicht, nach Süden ist dann kein vorgelagertes Riff, so dass der permanente Ostwind Wellen aufbaut. Ganz lustig. Bei mehr Wellen werden dann rote Fahren gehisst, die vor Gefahren wie Strömungen und Treibholz in den Wellen warnen.

Also beginnt die Suche nach Besserem. Auf Empfehlung von Rudi und Manfred besichtigen wir die Mae Nam. Ok. Jetzt wollen wir aber mehr: es muss ein seaside-Bungalow sein. Oder wie ich zu sagen pflege: erste Reihe fußfrei. Den finden wir so nicht - in unserem Preisrahmen. Zwei Tage später werden wir in der Big Budda Beach fündig. Seaside, Twin-Bed, AC, herrliche Terrasse, 1500. Also wird übersiedelt. Natürlich besichtigen wir vorher die bekannte Ostküste incl. Lamai Beach.

So kamen wir ins Kinnaree-Resort. Das Essen ist wieder ausgezeichnet - wie überall bisher (1 einzige Ausnahme). Auf unserer Terrasse haben wir Tisch und Sessel, gleich unterhalb Liegen, eine Stufe, 3-7 m (Ebbe-Flut) weißer Sand und das grüne Meer. Im knietiefen Wasser siehst Du Deine Zehen nicht mehr. Natürlich - ich weiß schon - Sandstrand. Für zwei Tage habe ich mir ein Kleinmotorrad ausgeborgt. 125 ccm, Honda Automatic, 200/Tag. Halber Tag üben, Tagesausflug mit Rudi und Manfred - sehr schön, aber anstrengend(!! wie lange bin ich auf so was nicht gesessen?), halber Tag shoppen in Nathon. Die Schnalle meiner Bauchtasche war kaputtgegangen. Mit der Portion Glück - die ich, als Ausgleich für mangelnde Schönheit, manchmal habe, finde ich eine passende Schnalle um 20 und einen Schneider, der die Umarbeit für 40 erledigt.

Die Zeit vergeht. 11 Tage sind wir schon auf Koh Samui. Morgen geht es nach Koh Tao. Dort ist es mit dem Internet etwas schwieriger. Also Geduld.

Viele liebe Grüsse

Helmut
PS Ich habe eine Thai – Sim - Karte in mein Handy gegeben +66/878876438.

PPS Soeben mache ich meinen gescheiten Organizer auf uns stelle folgendes fest:
Am 7. hat Jürgen, am 11. Uschi, am 13. Christine, am 20. Brigitte, am 25. Renate und am 28. Veronika

GEBURTSTAG! Alles, alles Gute!

Helmut

Mittwoch, 20. Februar 2008

Thailand: Meine Mail vom 20.2.

Hallo Ihr Lieben,

ich habe die schmeichelhafte Meldung erhalten, meine Reiseberichte würden fehlen. Ich habe in verschiedenen Mails schon das Eine oder Andere erzählt. Wiederholungen sind daher nicht auszuschließen und ich bitte nicht sofort einzuschlafen oder wegzuklicken.

Chiang Mai ist eine sehr liebe kleine Stadt. Unsere Trekking Tour, machten wir dann einen Tag später. Schön, schweißtreibend und interessant. Man geht bergauf und wieder bergab dann wieder …. Balanciert über eine Bambus-Brücke, Herzerl macht klopf-klopf, geht natürlich gut! Profis unterwegs. Wasserfall bewundern, Bergstämme besuchen. Arm, aber Teil des Tourismus-Programms. Die Elefanten waren dann sensationell. Auf welchen schmalen, wirklich miesen, steilen Pfaden so ein Riese sich bewegen kann! Wir waren Großkunden bei den Bananenverkäufern, erreichten aber doch nicht, dass unser geduldiger Träger „danke“ sagte. Außer den üblichen Wats, den köstlichen Restaurant und Garküchen-Besuchen ist noch die Fahrt ins goldene Dreieck Loas/Myanmar/Thailand erwähnenswert. Also – wir waren auch in Laos und machten die Mekong Flussfahrt. Schließlich blieben wir 5 Nächte.

Wir nahmen uns einen ganz süßen Toyota-Leihwagen. Automatik und rechtsgesteuert. Das Schlagwort lautete „Helmut – links!“. Thailand hat nämlich Linksverkehr. Natürlich kein Problem! Ha! Beim ersten Kreisverkehr habe ich aber schon sehr blöd geschaut. Wir besuchten den Inathon Nationalpark mit dem höchsten Berg Thailands mit 2564 m. Seil und Pickel braucht man nicht. Der Gipfel ist dicht bewaldet mit herrlichen, riesigen Bäumen. Wir übernachteten oben in einem schönen Bungalow und froren in der Nacht wie die Schneider!!! Trotz voller Montur, inklusive Flauschi.

Bei der Weiterfahrt haben wir uns verfahren sind in eine (vermutlich) Sackstrasse gefahren. Beginnt mit einer schönen Asphaltstrasse, wird enger, schlechter, wird Sandpiste, beginnen Auswaschungen mit 30 cm, steil bergab, enge Kurven. Ein Moped-Fahrer erbarmt sich und macht uns klar, dass unser Straßenauto nicht weiterkann und wir FALSCH sind. Wenden und hoffen, dass unser Toyota es doch schafft. Zwei Sonntagskinder, Glück und eine Handvoll Schutzengel, diese Kombination brachte uns zurück auf die gewünschte Route.

Um etwas zum Erzählen zu haben, bin ich mit dem linken Vorderrad über einen größeren Stein gefahren und schwup – Felge und Reifen sind kaputt. Noch ist es hell – wenn nur der Wagenheber zu finden wäre. Thais sind reizend! Es blieb einer stehen, zufälligerweise mit demselben Auto. Zuerst schaute er bei seinem Auto nach, kam mit breitem, triumphierenden Lächeln zu unserem und fand NICHTS. Mit seinem Wagenheber und seiner Hilfe konnten wir den Schaden mit dem letzten Tageslicht beheben. Noch 150 km und wir sind im Etappenziel Ma Hong Son. Finden noch einen guten Bungalow und dann verlässt uns das Glück für diesen Tag. Wir haben das schlechteste Nachtmahl unserer bisherigen Reise. Also gehen wir nochmals Essen. Diesmal ok.

Toyota hat eine Riesen Verkaufsstelle, auch Werkstätte, aber kein Rad. Nach einigen Telefonaten wird die Luft aller Reifen überprüft, das Auto auch von unten inspiziert und wir fahren ohne Reserverad weiter. 4 Tage wollten wir nicht warten.

Huch – ich muss schneller erzählen. Die Weiterfahrt nach Pai, einem „in“ Ort mit Künstlern und Musik. Als Ausgleich eines der besten Essen der Reise. Schönes Zimmer. Auf der Fahrt nach Chiang Mai besuchen wir noch einen Stausee, essen einen herrlich Fisch und finden auf Anhieb unser altes bewährtes Quartier.

Am nächsten Tag geben wir den Leihwagen zurück. Dank einer zusätzlichen Versicherung gibt es keine Diskussion wegen des Schadens und wir werden – eben VIP – zum Flugplatz gebracht. Bangkok Air freut sich schon auf uns und will uns nach Siam Riep bringen. Das war am 9.2.2008. Die Fortsetzung erzähle ich – falls überhaupt gewünscht – ein Andermal.

Viele lieben Grüsse

Helmut
(dem es ganz ausgezeichnet geht)